Schule trifft Politik

Schüler sollen mehr in politische Arbeit einbezogen werden

09.04.2021, 16:08 Uhr | Gottfried Nießen, Roland Müller, Ramona Fister

"Die Jugend interessiert sich nicht für Politik!" Diesen Satz hört man in diversen Diskussionen. Aber stimmt das auch? Wir finden nicht! 

Die Jugendlichen sind sehr wohl interessiert und wollen sich für ihre Belange einsetzen. Was fehlt, ist die richtige Bühne, um Sachverhalte anzusprechen und Meinungen zu äußern. Hier setzt die CDU Hückelhoven an und sucht den Meinungsaustausch. 

Bereits in unserem Kommunalwahlprogramm wurde thematisiert, dass wir Jugendliche stärker an politischen Entscheidungen auf kommunaler Ebene beteiligen müssen. Dafür brauchen die Jugendlichen einen Einblick in die Hückelhovener Kommunalpolitik, damit Verständnis für die einzelnen Spielfelder und Stellräder geschaffen wird.

Auf Einladung der CDU-Fraktion sowie des Vorsitzenden des Schulausschuss, Gottfried Nießen (CDU), fand ein erstes Gespräch mit den Schülersprecherinnen und Schülersprechern, Schulleitern und Schulleiterinnen sowie den SV-Lehrerinnen und -Lehrern der weiterführenden Schulen in der Aula des Gymnasiums statt.

Die Corona-Pandemie war bei diesem Gespräch natürlich das Hauptthema. Es wurden beispielsweise die Rahmenbedingungen und Formenen des Unterrichts sowie die Arbeitsweise im Distanzunterricht thematisiert, ebenso wie die digitale Ausstattung und Anbindung unserer Schulen.

Abschließend waren sich alle Beteiligten darüber einig, den Meinungsaustausch regelmäßig fortzuführen. Wir werden zudem in der Fraktion darüber beraten, wie die Schülerschaft ihre Fragen und Meinungen in die Ausschussarbeit einbringen kann.

aktualisiert von Daniel Reichling, 20.04.2021, 18:32 Uhr